Hilfe für Angehörige von Spielsüchtigen bietet primär das kostenlose, anonyme BZgA-Beratungstelefon (0800-1 37 27 00) sowie lokale Suchtberatungsstellen. Angehörige sollten sich informieren, klare Grenzen setzen, eigene Bedürfnisse nicht vernachlässigen und Unterstützung in Selbsthilfegruppen (z.B. Kreuzbund) suchen, um Co-Abhängigkeit zu vermeiden.
Wichtige Anlaufstellen und Maßnahmen:
Beratungstelefon (BZgA): 0800 - 1 37 27 00 (Mo-Do: 10-22 Uhr, Fr-So: 10-18 Uhr).
Online-Beratung & Selbsthilfe: check-dein-spiel.de bietet Infos, Beratung und das Programm "Time Out".
Selbsthilfegruppen: Austausch mit anderen Betroffenen, z.B. über den Kreuzbund.
Lokale Suchtberatungsstellen: Bieten persönliche Gespräche für Angehörige.
Digitale Beratung: DigiSucht bietet kostenlose, anonyme Online-Beratung.
Tipps für den Umgang mit Betroffenen:
Kein Geld leihen: Übernahme von Schulden fördert die Spielsucht.
Grenzen setzen: Konsequenzen bei erneutem Spielen ankündigen und durchziehen.
Sich selbst schützen: Eigene Hobbys und Freundschaften pflegen, um nicht in die eigene Isolation zu geraten.
Abstand gewinnen: Informationen über das Krankheitsbild einholen, um das Verhalten besser einzuordnen
Angehörige können sich auch an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) wenden, die Hilfsangebote auflistet.
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